AMRS | | OE1 | | OE2 | | OE3 | | OE4 | | OE5 | | OE7 | | OE8 | | OE9 | | ÖVSV-Dachverband     


CW - Schule Graz

"Morsen ist eine Kunst, und Kunst kommt von Können."

 

Für wen ...

  • Telegrafie Einsteiger, Anfänger

  • Funkamateure, welche ihre CW-Fertigkeiten verbessern wollen



Ganz links im Bild: CW-Lehrer MMag. Gerhard Ranftl, OE6RDD - mit Schülern nach deren 1. Live-CW-QSO

 

Man braucht ...

  • Geduld, ein bissl Ausdauer (bringt man mit)

  • einen CW-Lehrer, und eine Gruppe Gleichgesinnter (gibt´s in der CW-Schule)

  • Computer, vielleicht Kopfhörer (gibt´s in den meisten Haushalten bzw. Funk-Shacks)

  • Gratis-PC-Programme (bekommt man via Internet und in der CW-Schule)

  • Morse-Paddle, Keyer (kann man Anfangs in der CW-Schule ausborgen)


Wie lange dauert´s ...

  • anfangs jede Woche eine, später alle zwei Wochen eine Kurs-Stunde,
    rund 50 Minuten intensives Lernen

  • täglich etwa 10-20 Minuten selbstständiges Üben am Computer

  • bis zum ersten QSO in CW: Vielleicht 2 Monate,
    vielleicht auch ein halbes Jahr. Je nachdem, wie viel man übt.


Die Telegrafie ...

  • ist eine ganz außergewöhnliche digitale Betriebsart:
    Einfachstes Sende-Empfangsgerät + Kopf + Ohr + Hand reichen aus,
    um Funkamateure weltweit zu verbinden

  • bietet das unmittelbare Gefühl, am "ursprünglichen" Funken Teil zu haben.
    Marconi telegrafierte 1895 erstmals rund 2 Kilometer weit, über einen Hügel hinweg,
    und ein Schuss aus einem Gewehr war die Empfangsbestätigung

  • wird kommerziell nicht mehr benötigt,
    die letzten Schiffs-Funker gingen um 1996 in den Ruhestand

  • macht zahlreichen Menschen,
    jetzt als Kunst im Amateurfunk gepflegt, viel Freude

  • erlernt man in der "cw-schule graz" mit einem erfahrenen Lehrer.
    Einfach. Schön.

 

Die Kursteilnehmer erlernen durch den CW-Lehrer angeleitet, in selbstverstärkenden Lern-Gruppen, die Morsezeichen. Zu Hause wird am eigenen Computer geübt und weiter dazu gelernt. Wenn die 40 relevanten Morsezeichen erlernt sind, werden erste Übungs-QSOs über Funk abgewickelt. Wo keine Antenne oder Funkgerät vorhanden ist, wird via Skype und Tongenerator (Keyer) geübt. Das Übungstempo ist von Anfang an 15 Words-Per-Minute (entspricht 80 Zeichen pro Minute), jedoch mit sehr großem Abstand zwischen den Zeichen. Der Abstand wird im Laufe der Zeit verkürzt, in Richtung Normal-Abstand zwischen den Zeichen.

Das eigene Geben der Morsezeichen ist von Anfang an integraler Bestandteil des Kurses. Dazu CW-Lehrer Gerhard Ranftl, OE6RDD: "Ich bin Musik-Lehrer. Welches Kind lernt ein Instrument, wenn es nur zuhören und nicht selbst Spielen darf?" Verwendet wird als "Instrument" ein Morse-Paddle, keine Hubtaste. Der zugehörige elektronische Keyer liefert das richtige Timing von Punkten und Strichen. Ein Umlernen von Hubtaste auf die heute übliche Art mit dem Morse-Paddle zu telegrafieren entfällt dadurch. Morse-Paddles kosten zwischen null Euro (Eigenbau) und einigen hundert Euro (für ein edles Instrument), je nach Interesse. Zu Anfang probiert man in der CW-Schule verschiedene Paddles aus, um heraus zu finden was am besten passt. Für den Keyer (den Tongenerator) gilt selbiges. In modernen Funkgeräte ist ein Keyer eingebaut, wenn der Sendeteil (VOX) abgeschaltet wird ist neben dem Morse-Paddle nichts weiter an Geräten erforderlich.

Die Kurskosten belaufen sich derzeit auf eine Abgeltung des Anfahrt-Aufwandes für unseren CW-Lehrer Gerhard Ranftl, OE6RDD.

 

Ein Teilnehmer:
"Der Kurs ist super. Man wird in der Gruppe motiviert, immmer weiter zu üben. Ohne die kleine Gruppe würd´s nicht so viel Spaß machen. Die von Gerhard entwickelte Methode die CW-Zeichen zu lernen (hören, sagen, singen, schreiben, geben) macht einfach Spaß. Dadurch bleiben auch fast alle beim Kurs dabei. Manche verbringen den halben Kursabend miteinander, weil auch das Z´sammsitzen Spaß macht, es gibt ja immer was zu plaudern rund um den Amateurfunk. Das erste CW-QSO am Band ist Aufregung pur, schwitzende Hände, auch Fehler, alles dabei. Und dann ist es vollbracht - den wunderbaren CW-Virus wird man auch nicht mehr los, es macht derart großen Spaß, in CW zu funken und weiter zu üben. Auch portabel, mit kleiner Leistung, Drahtantenne, kleiner Kopfhörer, nahezu ungestört im Stadtpark oder auf einem SOTA-Hügel ... die Reichweiten in CW sind super, mit ein paar Watt geht so viel. Telegrafie ist einfach super."

  

Kontakt:

Werner Veit, OE6VWG ... oe6vwg@oevsv.at
Kursorganisation

Gerhard Ranftl, OE6RDD
CW-Lehrer

 

(OE6TZE)

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum